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Ich beobachte es seit 25 Jahren. In KMU, in Familienunternehmen, in Geschäftsleitungen und Verwaltungsräten.
Nicht Unwissen blockiert Organisationen. Sondern Entscheidungsunfähigkeit.
Analysen liegen vor. Optionen sind bekannt. Und trotzdem bewegt sich nichts.
Im März 2026 hat das KOF Institut der ETH Zürich gemeinsam mit der FHNW, der EPFL und der Universität St. Gallen eine umfassende Studie zum Innovationsverhalten Schweizer Unternehmen veröffentlicht.
Das Ergebnis ist ein Weckruf: Produzierende Unternehmen in Pharma, Medizintechnik und IT führen durchaus radikale Innovationen ein. Aber grosse Teile der Dienstleistungswirtschaft und viele KMU innovieren nur schrittweise. Transformative Innovationen bleiben die Ausnahme. Nicht weil die Ideen fehlen. Sondern weil hohe Kosten, regulatorische Unsicherheit und fehlende Entscheidungsgrundlagen mutige Schritte unattraktiv machen, insbesondere für Unternehmen ohne eigene Forschung und Entwicklung.
Was die Studie als Innovationsproblem beschreibt, ist in der Praxis ein Entscheidungsproblem.
In meiner Praxis zeigen sich drei wiederkehrende Muster.
Entscheidungsarchitektur fragt nicht: Welche Entscheidung ist richtig?
Sie fragt: Wer entscheidet? Mit welchem Mandat? Auf welcher Grundlage? Und wer trägt die Konsequenz?
Strukturen helfen. Doch sie tragen nur, wenn die Menschen dahinter Verantwortung nicht delegieren, sondern leben.
Daran arbeite ich. Seit 25 Jahren.
Weiterführende Seiten auf bernhardschweizer.ch:
Entscheidungsfindung unter Unsicherheit: bernhardschweizer.ch/fur/entscheidungsfindung/
Für Entscheider:innen: bernhardschweizer.ch/fur/entscheiderinnen/
Organisationsentwicklung: bernhardschweizer.ch/angebot/organisationsentwicklung/
Vertiefte Gedanken zu Wandel, Führung und Organisationsentwicklung finden Sie ebenfalls in meinen Leistungsbereichen.
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