14. März 2026

Verantwortung übernehmen: Entscheidungsfindung in der Führung. Ein Begriff. Hundert Wörter. Eine Haltung, die den Unterschied macht.

Verantwortung ist der Moment, in dem Entscheiden ernst wird. Wer zögert, tut das oft nicht aus Schwäche, sondern weil Verantwortung kognitiv belastet, sobald andere betroffen sind.

Heute: Verantwortung

Verantwortung ist der Moment, in dem Entscheiden ernst wird.

Das erklärt, warum Führungspersonen Entscheide aufschieben oder verwässern. Nicht aus Schwäche. Sondern weil Verantwortung kognitiv belastet.

Wer das versteht, hört auf, sich dafür zu schämen. Und fängt an, es zu gestalten.

Die Universität Zürich hat im Februar 2026 in Science Advances belegt: Sobald eine Entscheidung andere Menschen betrifft, nimmt die eigene Entscheidungssicherheit ab, obwohl die tatsächliche Entscheidungsqualität gleich bleibt.

Drei Punkte

  • Klar benennen: Wer entscheidet und wer trägt die Konsequenzen?
  • Bedingungen schaffen, unter denen Entscheide möglich werden, nicht vermieden.
  • Verantwortung sichtbar übernehmen, das gibt anderen die Erlaubnis dazu.

Verantwortung zu übernehmen ist keine Frage des Charakters. Es ist eine Frage der Klarheit.

Daran arbeite ich. Seit 25 Jahren.

Aus der Praxis

  • Was mich Eigner:innen und Führungskräfte dazu wirklich fragen:
  • «Was tue ich, wenn ich Verantwortung trage, aber keine Entscheidungsgewalt habe?»
  • Klären Sie zuerst: Haben Sie wirklich keine Entscheidungsgewalt, oder nehmen Sie sie nur nicht? Oft ist der Spielraum grösser als angenommen.

Quelle

  • Bao, S.D., Edelson, M.G. & Hare, T.A. (2026). Science Advances, Vol. 12, Issue 9. DOI: 10.1126/sciadv.ady0441

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