Female Leadership Coaching in der Schweiz, für Frauen in Führungsverantwortung, die in einer männlich geprägten Umgebung ihren eigenen Weg finden. Nicht was Führung allgemein bedeutet, sondern was sie für diese Person bedeutet.
Eine Person übernimmt die Leitung eines Gesundheitsunternehmens im Fachhandel. Fachlich ausgewiesen. Von den Mitarbeitenden respektiert. Und mit einem konstanten Unbehagen in der Führungsrolle.
Nicht weil es nicht läuft. Sondern weil die Art zu führen sich fremd anfühlt. In schwierigen Gesprächen zieht sie sich zurück, obwohl Klarheit gefragt wäre. In Meetings übernimmt sie einen Ton, der nicht ihrer ist. Und die Frage, die sie beschäftigt: Bin ich hard enough?
Eine Frage, die ihr niemand gestellt hat. Die aber in ihr sitzt.
Zwölf Monate, drei Phasen.
Zuerst: Herausfinden, wann die Person sich in ihrer Führungsrolle am stärksten gefühlt hat. Nicht theoretisch, anhand von drei konkreten Situationen. Was dabei auffiel: Die stärksten Momente waren jene, in denen sie sich am unkonventionellsten verhalten hatte.
Dann: Vier Führungsprinzipien in eigenen Worten formulieren. Kein Konzept. Ein Kompass. Danach Arbeit an konkreten Situationen zwei, in denen klar sein musste, ohne laut zu sein.
Am Ende: anonymes Feedback aus dem Team. «Klarer» und «direkter» bei gleichbleibendem Respekt. Das war die Rückmeldung.
Die Person führt heute nicht lauter. Präziser. Das klingt wie ein kleiner Unterschied. Im Betrieb ist es ein grosser.
Weniger eskalierte Konflikte weil früher angesprochen wird. Mehr Eigeninitiative im Team, weil Raum gelassen wird, ohne unklar zu sein. Und die Frage «Bin ich hard enough?» kommt nicht mehr.
Inhaberschaft und Leitung, Gesundheits-Fachhandel, Deutschschweiz
Führung, die nicht zur Person passt, kostet in Energie, in Entscheidungsqualität, im Vertrauen des Teams. Das ist kein Persönlichkeitsproblem. Es ist eine Frage der Klarheit darüber, was die eigene Führung ausmacht.
Daran arbeite ich. Seit 25 Jahren.
Kein Auftrag. Kein Commitment. Ein direktes Gespräch.
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