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Die Weitergabe eines Unternehmens ist keine Transaktion. Sie ist eine der schwierigsten Entscheidungen, die ein Eigner trifft.
Ich begleite Unternehmensnachfolgen seit 25 Jahren. Und ich beobachte jedes Mal dasselbe.
Die fachlichen Fragen sind lösbar. Bewertung, Struktur, Steuern, Verträge. Dafür gibt es Experten.
Was nicht gelöst werden kann: die Entscheidungsfrage. Wer gibt ab? Wann? An wen? Unter welchen Bedingungen?
Die Universität Zürich hat im Februar 2026 in Science Advances gezeigt: Sobald Entscheidungen andere Menschen betreffen, verändert sich die Selbstwahrnehmung der entscheidenden Person. Die Entscheidungssicherheit nimmt ab, obwohl die tatsächliche Entscheidungsqualität gleich bleibt.
Bei der Unternehmensnachfolge betrifft die Entscheidung fast immer andere. Die Familie. Die Mitarbeitenden. Den Nachfolger. Die Region.
Das erklärt, warum Nachfolgeregelungen jahrelang aufgeschoben werden. Nicht weil die Optionen fehlen. Sondern weil die innere Klarheit zur Entscheidung noch nicht da ist.
Entscheidungsarchitektur schafft den Rahmen, in dem die eigentliche Entscheidung möglich wird. Das bedeutet:
Daran arbeite ich. Seit 25 Jahren.
Quelle: Bao, Edelson & Hare (2026). Deciding for others alters metacognition leading to responsibility aversion. Science Advances, Vol. 12, Issue 9, 25. Februar 2026. Zürich Center for Neuroeconomics, Universität Zürich.
Vertiefte Gedanken zu Wandel, Führung und Organisationsentwicklung finden Sie ebenfalls in meinen Leistungsbereichen.
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