Es gibt Entscheidungen, die nicht in die Geschäftsleitung gehören. Die nicht an den Familientisch passen. Die der Verwaltungsrat in seiner Form nicht aufnehmen kann. Wer in solcher Verantwortung steht, kennt das.
Sparring ist eine Form der Begleitung, die für genau solche Momente gemacht ist. Kein Prozess, kein Zielbild, kein Abschlussgespräch. Ein laufendes Begleitmandat für Menschen, die führen und entscheiden, und die in einer bestimmten Frage einen Gegenüber brauchen.
Coaching und Sparring sind zwei verschiedene Formen der Begleitung. Welche passt, hängt vom Anlass ab. Nicht vom Niveau, nicht vom Preis, nicht vom Status.
Coaching ist strukturiert, prozesshaft und auf die Entwicklung der Person angelegt. Es hat einen Anfang, eine Mitte, ein Ende. Wer ins Coaching geht, möchte sich verändern.
Sparring funktioniert anders. Sie rufen an, wenn die Entscheidung heute ansteht. Sie schreiben, wenn der Verwaltungsrat morgen tagt. Sie suchen keinen Prozess. Sie suchen jemanden, der mitdenkt, widerspricht und nicht verkauft.
Zur Orientierung
| Executive Coaching | Sparring | |
|---|---|---|
| Struktur | Definierter Prozess mit Phasen | Kein Fahrplan, reaktiv auf die Lage |
| Zeitrahmen | Begrenztes Projekt | Läuft, solange es dient |
| Auslöser | Geplante Entwicklung | Konkrete Frage |
| Fokus | Die Person | Die Entscheidung |
| Verfügbarkeit | Termine nach Plan | Auch zwischen den Terminen |
Beides biete ich an. Aber nicht gleichzeitig für dieselbe Person.
→ Zum Executive Coaching
Klientinnen und Klienten suchen heute keine Analyse mehr. Die machen sie selbst, mit oder ohne KI. Sie suchen jemanden, der mit ihnen geradesteht.
Anlass ist meistens eine konkrete Frage. Etwa:
Solche Fragen kann niemand für Sie beantworten. Aber jemand kann mit Ihnen denken, bevor Sie sie beantworten.
Sparring ist nicht für jede Situation gemacht. In akuten Krisen ist anderes angezeigt. Bei Burnout, bei juristischen oder steuerlichen Spezialfragen, bei therapeutischem Bedarf. Auch wer eine konkrete Methode, ein Training oder ein strukturiertes Coaching-Programm sucht, findet das hier nicht.
Das sage ich lieber gleich als später. Es spart Zeit auf beiden Seiten.
Im ersten Gespräch frage ich nicht nach Ihren Zielen. Ich frage nach Ihrer Frage. Wer mit einem Ziel kommt, ist meistens schon weiter als er denkt. Wer mit einer Frage kommt, weiss, dass etwas offen ist. Das genügt als Anfang.
Dreissig Minuten reichen, um zu spüren, ob das passt. Sie erzählen mir kurz, worum es geht. Ich höre zu, frage nach, sage Ihnen ehrlich, was ich denke und was nicht zu mir passt. Sie nehmen aus dem Gespräch eine erste Einschätzung mit, ob die Chemie stimmt und ob die Frage in dieser Form zu mir gehört. Wenn ja, sprechen wir über Rahmen und Konditionen. Wenn nein, sage ich Ihnen, wo Sie besser aufgehoben sind.
Manche Wochen melde ich mich nicht. Es gibt nichts zu sagen. Andere Wochen schreibe ich um zweiundzwanzig Uhr, weil am nächsten Morgen eine Sitzung ansteht. Manche Gespräche dauern fünfzehn Minuten am Telefon. Andere zwei Stunden im Büro.
Sparring richtet sich nach Ihrer Realität. Nicht nach einem Kalender.
In fast jedem Gespräch tauchen vier Fragen auf. Nicht als Methode. Als ein Werkzeug, das sich über die Jahre eingespielt hat.
01 Was steht eigentlich an? Welche Entscheidung ist das wirklich, und welche nicht?
02 Welche Optionen liegen tatsächlich auf dem Tisch, auch die unbequemen?
03 Wie wird der Entscheid getragen, kommuniziert, gehalten, wenn der Wind dreht?
04 Woran zeigt sich, dass er hält, oder dass er nachjustiert gehört?
Was im Sparring besprochen wird, bleibt im Sparring. Das ist keine vertragliche Klausel. Es ist Voraussetzung. Wer mich beauftragt, weiss: Ich behalte für mich, was Sie mir anvertrauen. Ohne Diskussion. Auch nicht in anonymisierter Form. Auch nicht als Beispiel.
Häufig kommen Menschen ins Sparring, die mehrere Rollen gleichzeitig tragen. Geschäftsführerin und Eignerin. Familienmitglied und Verwaltungsrat. Operativ verantwortlich und gleichzeitig betroffen. In solchen Konstellationen wird die Frage, wer gerade spricht, oft wichtiger als die Frage, was gesagt wird.
Sparring schafft den Raum, in dem das geklärt werden kann.
Die monatliche Standortbestimmung
Einmal im Monat, zwei Stunden, persönlich oder per Videogespräch. Ohne Agenda von mir. Mit voller Präsenz.
Die flexibel abrufbare Gegenkraft
Zwischen den Gesprächen stehen vier bis sechs Stunden pro Monat zur Verfügung. Schriftlich, telefonisch oder in kurzen Gesprächen. Niemand muss auf den nächsten Termin warten, wenn eine Entscheidung heute ansteht.
Die inhaltliche Tiefe bei Bedarf
Wenn ein Thema mehr braucht, eine Nachfolge, eine Reorganisation, eine schwierige personelle Entscheidung, wechseln wir in Beratung im engeren Sinn. Das klären wir dann getrennt.
Ein Format für Entscheidungen, die zu gross sind für ein Gespräch.
Manche Entscheidungen passen nicht in zwei Stunden. Sie sind zu gross, zu vielschichtig, zu sehr mit dem Alltag verflochten, in dem sie eigentlich gefällt werden müssten. Für solche Fälle gibt es die Entscheidungsklausur.
Ein halber oder ganzer Tag. Meistens an einem Freitag, in einem ruhigen Haus auf dem Land oder in einem Kloster, in dem niemand ans Telefon geht. Mit der einen Entscheidung, die wirklich geklärt werden muss. Mit Pausen, mit einem Spaziergang dazwischen. Ohne Methodenkoffer, ohne Folien, ohne Programm. Nur die Frage, der Raum und ich.
Die Entscheidungsklausur ist kein Workshop und kein Retreat. Sie ist auch keine Beratung im engeren Sinn. Sie ist die Verdichtung dessen, was Sparring im Alltag leistet, auf einen Tag, an dem nichts anderes wichtig ist.
Klausur eignet sich, wenn ein Mandat schon läuft und ein Punkt erreicht ist, an dem Tiefe gebraucht wird. Sie eignet sich auch als eigenständiger Anlass, wenn jemand vor einer einzelnen, grossen Entscheidung steht und dafür einen Tag Raum freiräumen will.
Sparring verspricht keine Veränderung. Wer mich engagiert, soll am Ende eines Mandats nicht ein anderer sein, sondern derselbe. Mit besseren Entscheidungen, weniger Reue, klareren Worten und ruhigeren Nächten.
Sparring wird als Mandat vergütet, nicht nach Stunden. Der Rahmen orientiert sich an der Tragweite der Entscheidungen, die im Mandat begleitet werden, und am Umfang der vereinbarten Verfügbarkeit. Pauschale Quartals- oder Halbjahresmandate sind die Regel. Konditionen besprechen wir im Erstgespräch, sobald die Situation klar ist. Was Sie bekommen und was es kostet, wissen Sie, bevor wir starten.
Ein Hinweis: Die meisten Mandate beginnen mit einer Empfehlung. Der Rest mit einem Anruf.
Aktuell: ein bis zwei Plätze frei. Anfragen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs geprüft.
Erfahrung ist nicht die Summe der Jahre. Es ist das, was nach den Jahren bleibt, wenn man die Methoden, die Folien und die Theorien wieder weglegt. Was bleibt, ist ein Gespür für Situationen, und für die Frage, welche davon wirklich Entscheidung ist und welche nur danach aussieht.
Wissen ist heute überall. Es lässt sich googeln, lesen, fragen. Was nicht überall ist, ist Erfahrung mit Konsequenz. Wer einmal dabei war, als eine Geschäftsleitungsentscheidung in einem Familienunternehmen sechs Jahre nachgewirkt hat, weiss anders als jemand, der davon liest.
Erfahrung kann man nicht trainieren. Auch eine Maschine nicht. Eine Maschine kann auf Muster trainiert werden. Erfahrung ist das, was übrig bleibt, wenn das Muster nicht passt. Das ist der Moment, in dem Sparring zählt.
Hinter dem Sparring stehen über fünfundzwanzig Jahre Begleitung von Unternehmen und Führungskräften in der Schweiz. Industrie, Gesundheitswesen, Hotellerie, Familienunternehmen, Non-Profit. Drei Fachbücher. Mehr als hundertfünfzig begleitete Organisationen. Nachfolge, Organisationsentwicklung, Female Leadership und KI in der Führung als zusammenhängender thematischer Hintergrund — nicht als getrennte Felder.
Genau diese Verbindung macht den Unterschied. Die meisten Anbieter sind in einem Thema zu Hause. Nachfolge ist ohne Organisationsentwicklung nicht zu haben. Organisationsentwicklung ist ohne Führung nicht zu denken. Führung ist ohne Person nicht zu reflektieren. Im Sparring hängt das alles zusammen.
Ich höre zu, als hörte ich es zum ersten Mal, auch wenn ich es nicht zum ersten Mal höre. Die Erfahrung ist da. Sie wirkt, ohne dass sie sich zeigen muss. Das ist der Grund, weshalb Sparring nicht durch Beratung ersetzbar ist, und nicht durch ein Tool. Beides hat seinen Platz. Aber für die Frage, wie etwas wirklich gemeint ist und was es nach sich zieht, braucht es jemanden, der schon dabei war, als ähnliche Fragen offen waren.
«Bernhard ist kein Coach von der Stange. Er ist ein Denkanstifter, der Wirkung hinterlässt: klar, ehrlich, empathisch und mit einem echten Blick fürs Ganze. Seine Fähigkeit, Situationen glasklar zu erfassen, selbst wenn sie komplex sind, ist aussergewöhnlich. Ein Sparringspartner, der Orientierung gibt, ohne vorzugeben.»
Beat Gerber, Hotelmanager
«In der herausfordernden Situation bin ich sehr dankbar, dass ich in Gesprächen von einer halben bis ganzen Stunde pro Woche meine kleinen und grossen Sorgen schildern kann und eine klare Aussensicht bekomme. Eine stetige und kompetente Begleitung.»
Markus Messerli, Inhaber Fachapotheke FPH
«Die Zusammenarbeit ist intensiv, aufwühlend, entlarvend, ertappend und verblüffend. Das macht sie so ungemein nachhaltig und bereichernd.»
Heinz Zenfaffinen, RUAG Schweiz
Am Anfang steht ein Gespräch von etwa dreissig Minuten. Persönlich oder per Video, unverbindlich, kostenfrei.
Sie erzählen mir kurz, worum es geht. Ich frage nicht nach Ihren Zielen. Ich frage nach Ihrer Frage. Ich höre zu, frage nach, sage Ihnen ehrlich, was ich denke und was nicht zu mir passt. Sie nehmen aus dem Gespräch eine erste Einschätzung mit, ob die Chemie stimmt und ob die Frage in dieser Form zu mir gehört. Wenn ja, sprechen wir über Rahmen und Konditionen. Wenn nein, sage ich Ihnen, wo Sie besser aufgehoben sind.
Wenn wir starten, einigen wir uns auf einen Rahmen. Meist zunächst sechs Monate. Danach prüfen wir gemeinsam.
→ Gespräch vereinbarenSparring führe ich persönlich. In Küssnacht am Rigi und bei meinen Klientinnen und Klienten in der Deutschschweiz. Zürich, Luzern, Bern, Basel, Zug, Aargau. Videogespräche sind gleichwertig. Begleitmandate führe ich schweizweit.
Daran arbeite ich. Seit 25 Jahren.
Wenn Sie ein Entwicklungsziel haben und dafür strukturierte Begleitung suchen: Coaching. Wenn Sie jemanden brauchen, der mitdenkt, wenn die Entscheidung heute ansteht, reaktiv und ohne Fahrplan: Sparring. Beides biete ich an, aber nicht gleichzeitig für dieselbe Person.
Coaching ist strukturiert, prozesshaft, auf die Entwicklung der Person angelegt. Sparring ist reaktiv, themenbezogen und läuft mit, solange es dient. Ein Sparringpartner begleitet nicht durch einen Prozess, sondern steht zur Verfügung, wenn konkrete Fragen anstehen.
Für Unternehmer:innen, Geschäftsleitungen, Verwaltungsräte und Führungspersonen, die Entscheidungen treffen, die sie nicht mit dem direkten Umfeld besprechen können oder wollen. Menschen, die einen Gegenpol brauchen, der ihre Sprache spricht und ihr Umfeld kennt.
In akuten Krisen, bei Burnout, bei juristischen oder steuerlichen Spezialfragen oder bei therapeutischem Bedarf. Auch wer ein strukturiertes Coaching-Programm oder ein Training sucht, findet das hier nicht.
Ein monatliches Gespräch von zwei Stunden plus vier bis sechs Stunden flexibel abrufbar pro Monat. Schriftlich, telefonisch oder per Videogespräch. Nicht genutzte Zeit verfällt am Ende des Monats.
Was im Sparring besprochen wird, bleibt im Sparring. Auch nicht in anonymisierter Form, auch nicht als Beispiel. Vertraulichkeit ist Voraussetzung, nicht Klausel.
Für schriftliche Anfragen innerhalb von 24 Stunden, meist schneller. Dringende Themen in aller Regel am selben Tag oder am nächsten Morgen.
Standard sind sechs Monate. Danach prüfen wir gemeinsam. Manche Begleitungen dauern Jahre, andere enden nach einer ersten Etappe, weil die konkrete Frage gelöst ist.
Maximal drei bis vier gleichzeitig. Das sichert echte Aufmerksamkeit. Es gibt keine Warteschlange, aber auch keine beliebige Verfügbarkeit.
Ein halber oder ganzer Tag, ausserhalb des eigenen Umfeldes, mit einer einzelnen grossen Entscheidung im Zentrum. Kein Workshop, kein Retreat, kein Programm. Eine Verdichtung dessen, was Sparring im Alltag leistet. Sie eignet sich aus einem laufenden Mandat heraus oder als eigenständiger Anlass.
Die Investition hängt vom Umfang ab. Wir besprechen das im Erstgespräch. Transparenz ist selbstverständlich.